Archiv für März 2010
Übersicht Stickgarne
Für alle, die eine Übersicht über Stickgarne für Stickmaschinen suchen, gibt es hier eine Marktübersicht.
Bereits 2005 von der Zeitschrift TVP – Fachzeitschrift für Textilveredlung herausgegeben, ist sie immer noch aktuell. Wichtig aber: Einige der Garne sind reine Industriegarne und nicht in Handarbeitsgeschäften erhältlich.
Falls der Link oben nicht funktioniert oder falls Interesse an anderen Übersichten zum Thema besteht – hier klicken.
Fotos und ein Näh-Tip
Die Fotos von der “Werbeträger-Jacke” wollte ich ja noch nachreichen – hier sind sie:

Von hinten
und von vorne:

Vom Kontrast her nicht ideal – aber die Farben vom Shop sind halt lila, grau und weiß. Im letzten Jahr habe ich mir eine weiße Fleecejacke als Werbeträger bestickt. Da war der Kontrast besser, aber ich und eine weiße Fleecejacke, das geht irgendwie nicht gut zusammen. Jetzt ist die neue also grau – mal schauen.
Genäht habe ich zwischenzeitlich u.a. dieses kleine Täschchen, das etwa die Größe eines Schlamper-Mäppchens hat.

Die Anleitung ist von hier und wirklich gut zu verstehen (allerdings in Englisch…). Michelle bietet viele tolle Schnitte an, vielleicht gefallen sie außer mir noch jemandem?
Neues Freitags-Freebie ist online!
Das Freitags-Freebie dieser Woche ist bis nach Ostern ein Freebie:
Die Basis-Applikationen von letzter Woche erfreuen sich großer Beliebtheit – Grund genug, daß das Freitags-Freebie, das bis nach den Osterferien ein Freebie bleibt, eine solche einfache Applikation ist.

Freebie bis zum 16.03.2010, danach 2 €.
Fröhliche Ostern!
Der Stickmuster-Shop ist über die Ostertage ganz normal geöffnet – es gibt aber in der Kar- und in der Osterwoche kein neues Freitags-Freebie!
Stickmuster mit Embird Editor kombinieren – kostenloses Tutorial
Es gibt viele Gründe, warum man Stickmuster kombinieren möchte – so soll zum Beispiel eine Applikation ergänzt werden um einen Schriftzug, mehrere kleinere Stickmuster sollen „auf einmal“ im großen Rahmen gestickt werden, zwei oder drei Stickmuster sollen neu kombiniert werden und dann ohne Umspannen gestickt werden, ein In-the-Hoop-Projekt soll ergänzt oder verändert werden, zwei oder mehrere Stickmuster sollen in einer bestimmten Weise neben- oder übereinander gestickt werden…

All das lässt sich einfach mit dem Embird Editor realisieren.
In einem kleinen Tutorial erkläre ich auf 15 Seiten, wie man das anstellt. Und damit das alles auch optisch erfaßbar wird, gibt’s auch ein kleines Video. Wo? Hier im Shop stehen die Dateien zum Download bereit.

Embird Tutorial
Das Tutorial ist kostenlos – ich freue mich aber über eine Rückmeldung. Zu kurz? Zu lang? Gut verständlich?
Software-Tip: Stitch Era Universal – kostenlose Digitalisierungs-Software
Stitch Era Universal ist eine kostenlose Digitalisierungssoftware.
“Kostenlose Digitalisierungs-Software” klingt zu gut, um wahr zu sein? Mit einigen Einschränkungen ist es wahr:
- Man kann max. 40.000 Stiche pro Stickdatei digitalisieren
- man braucht permanenten Internetzugang, während man mit der Software arbeitet
- es gibt keinen Support
- die Software spricht Deutsch, oft gebrochen, manchmal auch nur Englisch
- man bekommt Werbung eingeblendet – deswegen braucht man den Zugang zum Internet.
Die Software hat verschiedene “Geschwister”, die mehr können – eine Vergleichstabelle gibt’s hier.
Downloaden kann man die Software hier. Der Download dauert – nicht wundern. Erst bekommt man den Downloader, dann gibt man einen Code ein und dann erst beginnt der eigentliche Download und der dauert… Und dann muß man natürlich noch installieren. Und dann muß man sich registrieren und auf eine Freischalt-Email warten.

Zum Download oben “Stitch Era Universal” anklicken und “Europe” und “Germany” angeben, dann kann man den Download beginnen.
Wichtig: Es gibt einen Code, den man bei der Installation eingeben muß – den aufschreiben! Der wird gebraucht!
So sieht das Programm dann aus, wenn es läuft:

Ich habe gerade mal kurz gestestet – die Vektor-Auto-Digitalisierungsfunktion, die nie zufriedenstellend arbeitet – hier auch nicht
Folgendes Video gibt einen ersten Eindruck:
Im Kanal von Stitch Era gibt’s noch weitere Videos zu sehen.
Vom gleichen Hersteller gibt es – ebenfalls kostenlos – die Software “Visual Stitch & Print”, mit der man simulieren kann, wie die fertige Stickerei auf dem Kleidungsstück ausschaut – braucht sicher nicht jeder, kann aber eine nette Hilfe sein.
Flicken
Ich persönloch gehöre zu den Leuten, die gerne flicken. Ehrlich.
Schon vor Jahren habe ich beim Socken stopfen aus den Stopf-Flächen kleine Stickereien gemacht. Heute, mit meiner Stickmaschine, geht das alles natürlich viel elgeanter.
Schön zum Flicken finde ich Applikationen, und da mag ich besonders die “Grundformen”. Einige “Basic-Applis” habe ich jetzt im Shop in der Rubrik “Flicken” eingestellt:
Das Applikations-Osterei:
Das Bömbchen:
Ein Klick auf’s Foto führt zum Stickmuster.
Die Palette:
Schön auch zum Verzieren von Schürzen und Kitteln kleiner und großer Künstler
Die Blüte:
Die Sprechblase:
Selbstverständlich kann man mit den Standard-Schriften aus seiner Stickmaschine noch Text reinschreiben in die Sprechblase!
Ein KLICK aufs Bild führt zum Stickmuster!
Daß das Freitags-Freebie diese Woche auch eine Grundformen-Applikation ist, ist logisch, oder?
Ein Klick auf’s Foto führt zur Stickdatei
Für 0 € bis zum nächsten Freitag, 26.03.2010, dann 1,00 €
Was es sosnt noch so Neues gibt, steht im aktuellen Newsletter. Abonnieren können Sie das gute Stück hier.
Das neue Freitags-Freebie ist online!
Diese Woche gibt es ein vielseitiges Applikations-Herz:
Wie immer als kostenloses Freebie bis zum kommenden Freitag, 26.03.2010, danach 1 €.
Fertige Kleidungsstücke besticken
Fertige Kleidungsstücke besticken kann ein ganz schöner Nervenkitzel sein – schließlich hat frau genau EINEN Versuch. Wenn beim Sticken eines Buttons auf Filz was nicht klappt – kein Problem, dann wird halt nochmal gestickt. Und wenn etwas im wahrsten Wortsinne schief geht – noch weniger ein Problem, der Button wird ja eh aufgenhät und dabei kann man ihn drehen und wenden, wie man will.
Aber auf eine fertige Jacke – da muß es auf anhieb sitzen – gerade und in der Mitte bzw. genau da, wo es hinsoll.
Ich zeige hier mal, wie ich sowas mache. Ich besticke oft und gerne fertige Fleecejacken oder -westen. Die, die es hier zu sehen gibt, war eine besonders günstige – sie hat 4,50 € gekostet. Selbst wenn nun etwas schief liefe, wäre es also kein Weltuntergang. Ich bin eigentlich immer auf der Suche nach günstigen Fleecejacken – oft finde ich welche bei C&A, bei metro oder bei fegro. Und wer einen Gewerbeschein hat, der findet vielleicht das Angebot von Foxxshirts interessant.
Mein Weg ist sicherlich nicht der einzige, den man gehen kann – für mich funktioniert er aber prima.
Also: Entstehen soll eine “Werbeträger-Jacke” für mich
– der Schriftzug “Stickmuster-Shop” soll hinten auf den Rücken und links vorne auf die Seite.
Hinten geht’s los: Ich zeichne mir zunächst mit Schneiderkreide die Mittellinie ein, das ist hier ziemlich einfach, weil der Kragen eine Naht in der hinteren Mitte hat.

Dann zeichne ich willkürlich verschiedene Linien im rechten Winkel zur Mittellinie – geht gut mit dem Lineal, das man auf dem Foto sieht.

Dann drehe ich die Jacke um und klebe mit Sprühzeitkleber mein normales Stickvlies innen in die Jache – natürlich dahin, wo die Stickerei hin soll. Das Vlies schneide ich dazu lieber etwas großzügiger zu.

Ich drehe die Jacke nochmal und klebe auf die Außenseite mein Avalonvlies, weil auf Fleece die Stickerei zu versinken droht, wenn man kein Avalonfleece verwendet. Mehr Infos über Stick-Vlies(e) habe ich hier zusammengestellt.

Jetzt nehme ich die Jacke kurz weg von der Arbeitsfläche und richte den unteren Teil meines Rahmens an der Schneidmatte aus – irgendwie klappt es bei mir besser mit dem Einspannen, wenn ich das so mache…
Die Schraube drehe ich seeehhr weit auf – der Rahmen soll ja dickes Fleece und zwei Lagen Vlies aufnehmen!

Dann kommt die Jacke auf den unteren Teil des Rahmens

Und jetzt kommt der spannende Teil – der innere Rahmen muß so positioniert werden, daß er im unteren zu liegen kommt und gleichzeitig gerade ist und gleichzeitig da zu liegen kommt, wo die Stickerei hin soll. Hier helfen mir jetzt die gezeichneten Linien, die ich an den Markierungen des inneren Rahmens ausrichte – manchmal ist es trotzdem eine ganz schöne Popelei. (Noch schlimmer ist die Popelei bei mir aber, wenn ich die Vliese vorher NICHT festklebe, dann rutschen die auch noch hin und her… Ich nutze so wenig Sprühkleber wie’s nur geht – aber hier muß es sein.)

Wenn es dann endlich stimmt, drücke ich den inneren Rahmen in den unteren. Alles bleibt liegen, keiner rührt sich – ich klappe die Jacke und das Vlies nach oben, so daß ich an die Schraube komme, ohne die Jacke hochzuheben. Ich drehe die Schraube zu, ohne die Jacke anzuheben.
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Jetzt kommt der feierliche Moment – alles kommt in die Maschine:
WICHTIG: Nochmal genau checken, wie die Jacke im Rahmen liegt und ob die Stickerei richtigrum gestickt werden wird! Ggf. die Stickerei in der Maschine drehen, das geht meist sehr viel schneller, als die Jacke nochmal umzuspannen.
WICHTIG: Genau gucken, ob nichts von der Jacke unter dem Rahmen zu liegen kommt – diese Jacke hier hat einen dieser großen Funnel-Neck-Kragen und die lassen sich gerne am Rücken feststicken aus Versehen!
WICHTIG: Hier nochmal Gehirn einschalten – wierum ist die Jacke eingespannt? Wierum wird das Muster gestickt? Kann irgendetwas aus Versehen “angestickt” werden?
Ich habe an meiner Stickmaschine die großen Haarklammern liegen, mit denen ich die Jacke zusammenklammere – die Klammern gibt’s in jedem Drogeriemarkt für kleines Geld.

Nochmal nachdenken, nochmal unter den Rahmen fassen und erst dann den Stickprozeß starten.

Ha! Hat alles geklappt!

Genau so gehe ich dann vor, wenn ich das Vorderteil besticke – alles nochmal von vorn: Linien malen, Vliese festkleben, Jacke in den Rahmen einspannen, Jacke und Rahmen in die Maschine fuddeln, Gehirn einschalten, Sticken.

So – und hier müßte eigentlich das Foto von der fertigen Webeträgerjacke kommen – aber die dreht gerade ihre Runden in Waschmaschine, um das Avalonvlies auszuwaschen.
Fotos folgen – sorry.
Neue, originalverpackte Stickmaschine zu verkaufen
Wer von Euch hier regelmäßig mitliest, hat ja mitbekommen, daß ich mit meiner Stickmaschine Brother 700 E II Ärger hatte. Brother hat nun innerhalb der Garantiezeit meine alte 700 E II gegen eine neue 750 E ausgetauscht – ich aber habe mir in der Zwischenzeit eine Bernina gekauft. Nun habe ich zwei Maschinen und brauche nur eine.
Bevor ich sie beim Auktionshaus einstelle, biete ich sie hier an: DIE MASCHINE IST VERKAUFT!
Neue, originalverpackte Stickmaschine Brother 750 E (das ist das neue Modell) mit europaweiter Restgarantie bis zum 23. Juni 2010 von privat zu verkaufen:



Zusätzlich gebe ich einen kleinen Rahmen (10 x 10 cm) mit kleinem Kratzer und 22 Spulen, 10 davon noch originalverpackt, mit.
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Merkmale:
- NEU Schnittstelle für USB-Stick (den hat das alte Modell nicht!)
- Große Stickfläche von 180 x 130 mm
- Vielfältige Auswahl an einprogrammierten Stickmotiven
- Tip-on Display
- Bearbeitung am Display
- 6 einprogrammierte Schriften in 3 Größen
- Auswahl von Garntabellen
- F.A.S.T. Nadeleinfädler
- Automatischer Fadenabschneider
- Automatische Oberfadenspannung
- Unterfaden-Schnellautomatik
- F.A.S.T. Aufspulautomatik
- Einschub für Brother-Stickmuster-Karten
Mehr Informationen und Fotos gibt’s beim Hersteller.
Das Handbuch zu der Maschine kann hier in deutscher Sprache heruntergeladen werden.
Die Brother Innovis 750 E II ist eine reine Stickmaschine (sie kann nicht nähen), die einen maximalen Stickbereich von 13 x 18 Zentimetern hat. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 1299,00 €, der Straßenpreis liegt bei ca. 1170,00 €. Der kleine Rahmen kostet neu ca. 40 €, 20 Spulen (11,5 mm hoch) ca.11 €.
Ich hätte für die Maschine mit dem kleinen Rahmen und den Spulen zusammen gerne 800 €. Porto mit DPD innerhalb Deutschlands zahle ich.
DIE MASCHINE IST VERKAUFT!
Fragen? Interesse? Am besten per Mail!
Freudensprung (13×18)
Worüber diese junge Frau sich wohl so freut? Den Schulabschluß, einen Ausbildungs- oder Studienplatz? Einen Liebesbrief? Eine Einladung?
Als Redwork für den großen Rahmen ab sofort im Shop – für den kleinen Rahmen ist sie zu detailreich, sorry, ich habe es probegestickt und mir hat’s nicht gefallen.










