Wer sich mal einen richtigen tollen Film anschauen möchte, bei dem es u.a. ums Sticken und Nähen geht, dem seien “Die Herbstzeitlosen” wärmstens empfohlen!

“Mit dem Tod ihres Mannes Hans hat Martha ihre Lebenslust verloren und würde ihm am liebsten ins Jenseits folgen. Die Jassrunde mit den Freundinnen ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Ihr Dorfladen in Trub im schweizerischen Emmental dümpelt vor sich hin und ihr Sohn Walter, der Dorfpfarrer, möchte die Räume für seine Bibelgruppe nutzen. Als er vorschlägt, sie solle doch den Laden aufgeben und etwas Neues beginnen, kommt sie mit ihrer quirligen und optimistischen Freundin Lisi darauf, sich jetzt im höheren Alter ihren Lebenstraum zu erfüllen: eine Lingerie-Boutique.

Aus dem grauen Gemischtwarenladen wird eine charmante Dessousboutique. Daran stösst man sich jedoch im Ort, und schnell macht sich Widerstand bei den Einwohnern breit. Ihr eigener Sohn opponiert ebenso wie der konservative Gemeindepräsident der fiktiven Traditionspartei LLP gegen die vermeintliche Verführung zur Sündhaftigkeit durch Reizwäsche.

Auch Marthas Freundinnen sind nicht so ganz davon überzeugt, dass die Dessousboutique ein Erfolg werden kann. Durch die Hilfe verschiedener Personen, unter anderem aus dem Computer- und dem Stick-Kurs des Altersheimes, startet Martha einen erfolgreichen Web-Shop für ihre Dessous mit gestickten Trachtenmotiven. Mit ihrer Energie werden ihre Freundinnen angesteckt. Die eine macht die Fahrprüfung, die ihr der Mann aus Kostengründen früher verweigerte, eine andere lernt, mit dem Computer und dem Internet umzugehen. Lisi stirbt in ihrer Küche an einem Herzschlag. Lisi zuliebe versprechen sich die Freundinnen an ihrem Grab, ihre jeweiligen Vorhaben weiter zu verfolgen. Der Widerstand des Sohnes wird gebrochen, als Martha merkt, dass er ein Verhältnis zu Lisis Tochter hat.

Während eines Sängerfestes auf einer Wiese kommt es zu einer direkten Auseinandersetzung zwischen dem Gemeindepräsidenten und Martha. Die Festbesucher werden von Marthas Ideen überzeugt, unter anderem durch eine spontane Präsentation ihrer Dessous durch die Tochter des Gemeindepräsidenten und ihrer Freundin. Ein kleiner Verkaufsstand mit ihren Dessous wird von vielen Frauen umlagert. Walter gibt sich einen Ruck und kann die Sänger des Ortes davon überzeugen, anstatt der alten verschlissenen Traditionsfahne die moderne, von seiner Mutter genähte, zu zeigen.”

Quelle: Wikipedia

Ein wirklich toller Film, der Mut macht, die eigenen Träume nicht aufzugeben – übrigens der erfolgreichste Schweizer Film des Jahres 2006!

Das DVD-Cover wird meiner Meinung nach dem Film nicht gerecht – nur nach dem Cover hätte ich den Film nicht gekauft…