Manchmal sehen die Farben von Stickdateien komisch aus, wenn man sie am Bildschirm betrachtet:

Warum das so ist, habe ich hier erklärt.

Welche Stickmaschinenformate Farbinformationen speichern und welche das nicht tun, habe ich hier zusammengestellt.

Bleibt die Frage, was man denn tun kann, wenn man möchte, dass auch bei den Formaten, die keine Farbinformationen abspeichern die Darstellung auf dem Bildschirm genau erfolgt.

Da ich selbst im exp-Format sticke und das zu den Formaten gehört, die keine Farbinformationen abspeichern, kenne ich derzeit einen Trick (der allerdings nur funktioniert, wenn Sie Embird Basic besitzen) und einen Workaround.

Der Workaround sieht folgendermaßen aus: Ich besorge mir zu jeder Stickdatei immer auch die Version im pes-Format. Das speichert Farbinformationen ab und ich kann mir im Zweifelsfall an der Pes-Datei anschauen, wie die Stickdatei ausschaut. Das ist keine wirkliche Lösung, aber es hilft.

Richtig schick dagegen ist es, wenn der Hersteller der Stickdatei zu jeder Stickdatei zusätzlich noch eine txt-Datei mit den Farbinformationen bereitstellt.

So eine Txt-Datei sieht, wenn man sie öffnet, so aus:

colourinf

Abgespeichert sind alle Farbinformationen als Text.

Speichert man diese Text-Datei im gleichen Ordner wie die Stickdatei und gibt man ihr den gleichen Namen (!), dann kann man im Embird Manager die exp-Datei mit den richtigen Farben sehen:

colurs2

Nochmal im Vergelich:

So sieht die Stickdatei aus, wenn man die Text-Datei nicht bereitstellt:

colour3

Möchten SIe mehr zum Thema lesen? Hier habe ich weitere Informationen für Sie zusammengestellt.