Keine Angst vor Endloss-Reißverschlüssen!
Manchmal geht man Dinge lange nicht an, weil man sie für schwierig hält. Und stellt dann – irgendwann viel zu spät – fest, dass das alles sooo schwer nun wirklich nicht war.
Endlos-Reißverschlüsse sind so ein Thema. ich ärgere mich mittlerweile, dass mir der entscheidene Trick nicht schon vor Jahren gezeigt wurde!
Mittlerweile liebe ich sie und kann mir meinen Nähalltag ohnen sie nicht mehr vorstellen.
Das hier ist der Trick, der dafür sorgte, dass ich Endloss-Reißverschlüsse nun liebe – an einem Ende wird ein Stück von den Zähnchen weggeschnitten!
Man teilt den Reißverschluss an einem Ende und schneidet ein Stück (ca. 1-2 cm) der Zähnchen weg – daher macht es also Sinn, den Reißverschluss nicht zu knapp zuzuschneiden.
Dann kommt der Schieber (ich habe hier mal zu Demo-Zwecken einen in einer anderen Farbe genommen – das ist einer der Vorteile von Endlos-Reissverschlüssen…) auf die Seite, an der alle Zähnchen drangeblieben sind.
Ich schiebe ihn hoch bis auf die Höhe, wo auf der anderen Seite die Zähnchen beginne, fasse beide Reißverschluss-Enden mit der linken Hand und ziehe mit der rechten den Zipper auf – schon nach wenigen Versuchen klappt das perfekt!
Und dann kann man diese wundervollen Dinger toll einsetzen für z.B. In-the-hoop-Projekte:
Die Stickmaschine näht die nämlich exakt dahin, wo man das digitalisiert hat…
Ich arbeite gerade an den Embird Studio Fortsetzungsmodulen (also die Fortgeschrittenen-Themen beim Digitalisieren lernen) und da wird es sicher eine Einheit zum Thema “In-the-hoop” geben!
Und für alle, die sich mit dem Endloss-Reißverschluß mal ernster auseinander setzen wollen, habe ich noch einen Tip: Hier gibt’s die Reißverschlüsse ratzfatz geliefert und zu Preisen, bei denen man ruhig etwas üben kann!
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Stickerei-Museen
Bei uns in Hessen beginnen Ende nächster Woche die Sommerferien – Grund genug also, mal zu schauen, wo man ein Stickerei-Museum beuschen könnte:
In Deutschland:
- Stickerei-Museum Einigerloh
- Stickereimuseum Oberhundem
- Stickereimuseum Eibenstock
- Museum der Schwalm
- Deutsches Textilmuseum Krefeld
- Deutsches Stickmuster-Museum in Celle
In der Schweiz:
In Österreich:
Spanien:
Frankreich:
Großbritanien:
- Victoria and Albert, London (mein absolutes Lieblings-Museum!)
- Museum der Embroiderer’s Guild
Eine Liste mit vielen Textil-Museen gibt es hier, und eine mit Volkskundemuseen hier.
Alexandra hält auf ihrer Seite eine Liste von Textilmuseen und von Veranstaltungstips bereit. Bei ihr gibt es übrigens auch tolle Fernseh-Tips.
Zu den meisten Museen selbst kann ich derzeit noch nichts sagen – nach den Ferien aber vielleicht schon, dieser Beitrag hier ist voll-kom-men uneigennützig…
Weiß vielleicht noch jemand ein Museum, das hier fehlt?
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Bestickte Tunika ist fertig
Sie ist fertig, die bestickte Tunika:
Die Entstehungsgeschichte zum Tunika-Ausschnitt ist hier erzählt.
Den Schnitt habe ich selbst erstellt und er paßt tatsächlich perfekt! Das freut mich doch sehr. Dafür bekommen die Näharbeiten an der Tunika noch leichte Abzüge in der B-Note – das kann ich beim nächsten Modell besser!
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USB-Sticks und laaaange Ladezeiten
USB-Sticks ersetzen mehr und mehr die alten Stickkarten. Das hat viele Vorteile: Man bekommt sie überall für kleines Geld, man kann ein und denselben Stick auf Maschinen verschiedner Hersteller einsetzen, es paßt viel drauf.

Und da beginnt der Hase im Pfeffer zu liegen. Derzeit gibt es USB-Sticks mit 8 oder 16 GB. Da bekommt Frau wirklich alle Ihre Stickdateien drauf.
Und die muss die Maschine dann auch immer alle lesen. Bei meiner Bernina geht das ganz fix, sie liest auch 8 GB in verträglicher Zeit; Besitzer anderer Modelle erzählen mir dagegen bisweilen von unerträglich langen Wartezeiten.
Daher hier mal mein Tip:
Ich habe in der Familie und bei Freunden und Bekannten nach uralten USB-Sticks gefragt und mir die erbeten (gerne auch im Tausch gegen einen aktuellen Stick). Mein kleinster hat ganze 512 MB Kapazität. Das ist mein Stick, der immer zwischen der Maschine und dem Rechner hin- und her wechselt. Auf ihm sind einige wenige Immer-drauf-Dateien (vor allem die Heftrahmen) sowie die Dateien, die ich gerade sticken will.Mit ihm sticke ich meistens.
Und ich habe einen fetten Stick, auf dem sind wirklich alle meine Stickdateien. Auch zur zusätzlichen Sicherheit. Von ihm sticke ich manchmal.
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Lace sticken
Kürzlich habe ich mal wieder ein wenig Lace gestickt – für alle “Lace-Neulinge” ein paar Fotos:
Lace ist das englische Wort für “Spitze”, “freestanding Lace” bedeutet, dass die Spitze nur aus Stickgarn besteht, dass kein Trägerstoff Verwendung findet.
Um das zu erreichen, sticke ich auf dickes wasserlösliches Vlies – in meinem Fall auf Avalon Ultra, das sich ehrlich gesagt wie eine dicke Plastiktüte anfühlt.
Die “Plastikfolie” spanne ich ohne weiteren Stoff in den Rahmen ein:

Und sticke mein Lace-Motiv:

Nach dem Sticken nehme ich den Rahmen aus der Maschine und das Vlies aus dem Rahmen.

Ich schneide das Vlies rund um die Stickerei herum ab:

Zuletzt wasche ich das Vlies aus – ich tue das bei kleineren Stickereien unter fließendem Wasser:

Fertig!

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Einkaufstip: Foxxshirts
Wer hier im Blog regelmäßiger liest, weiß ja, dass ich eine Vorliebe für bestickte Fleecejacken habe.
Bisweilen nähe ich die selber (dann kann man wirklich auch den letzten Winkel besticken), manchmal aber kaufe ich die Jacken auch fertig ein und besticke sie dann.
Viele meiner Fleecejacken kaufe ich seit einiger Zeit bei Foxxshirts. Die haben eine große Auswahl, versenden ratzfatz und wenn man wie ich ein Gewerbe angemeldet hat, bekommt man auch noch Gewerberabatt (auch bei kleinen Mengen).
Wie ich fertige Fleecejacken besticke, habe ich hier mit vielen Bildern gezeigt.
Foxxshirts verkauft natürlich nicht nur Fleecejacken, sondern auch T-Shirts, Polo-Shirts, Fleecepullis und –westen, Mützen, Schals, Jacken sowie Taschen, Rucksäcke und vieles mehr.
Nebenbei: Hätten Sie gewusst, was eine Veredlungsöffnung ist? Manche der Jacken von Foxxshirts haben so etwas – das ist z.B. ein Reißverschluß auf der Innenseite einer gefütterten Jacke, der es ermöglicht, den Stickrahmen so zu positionieren, dass man nicht das Futter an der Jacke feststickt.
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Rosige Zeiten für’s Monster
Heute habe ich ein Bommeltuch genäht – und das war wie geschaffen für’s Monster:

Bommeltuch
Anleitung z.B. von hier, Stickdatei für’s Monster von hier.
Geau das richtige für kühle Sommertage!
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Schnäppchen-Buchtip!
Diese tolle Buch gibt es derzeit als Restexemplar bei Amazon für 8,99 € statt ehemals 23,50 €. Ich habe mir ein Exemplar bestellt und bin total begeistert!
Es werden sowohl historische als auch zeitgenössische Taschen vorgestellt, man erhält viele Tips zum Gestalten, Designen und Umsetzen, aber keine konkreten Projekte oder Schnittmuster. Genau mein Geschmack – voller Ideen und Inspirationen. Und für den Preis doppelt toll!
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Muß eine Stickmaschine eigentlich immer sticken
oder darf sie auch einfach mal “nur” nähen?
Angefangen hat alles damit, daß ich Visitenkarten-Etuis brauchte. Und die nähe ich natürlich selbst, keine Frage. Solche Etuis sind einerseits klein und anderseits müssen sie exakt gearbeitet werden, weil ja die Vistenkarten genau in die Fächer passen sollen, ohne daß sie zu strack oder zu labberig darin zu liegen kommen.
Exaktes Arbeiten ist also gefragt. Und wer kann das besser als ich? Meine Stickmaschine!
Sie näht mit großer Exaktheit (und mit großer Geduld
) immer genau 110.2 mm x 145.4 mm Etuis.
“In the Hoop” bedeutet übrigens, daß das Etui nahezu komplett im Rahmen der Stickmaschine gearbeitet wird – lediglich die Wendeöffnung müssen Sie nachher mit einer Nähmaschinennaht verschließen.
Diese Stickdatei ist gedacht, um schöne Stoffreste zu verwerten. Das Etui wird nicht mit einer Stickerei verziert sondern lediglich “genäht”. Sie können aber den Stickprozeß unterbrechen und ein beliebiges Motiv auf die Außenseite sticken. Wie das geht, ist in der Anleitung erklärt.
Für diese In-the-Hoop-Stickdatei benötigen Sie einen größeren Rahmen als 10 x 10 oder 14 x 14 Zentimeter – die Außenmaße der Stickdatei sind 11,02 x 14,4 Zentimeter!
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Übersicht Stickgarne
Für alle, die eine Übersicht über Stickgarne für Stickmaschinen suchen, gibt es hier eine Marktübersicht.
Bereits 2005 von der Zeitschrift TVP – Fachzeitschrift für Textilveredlung herausgegeben, ist sie immer noch aktuell. Wichtig aber: Einige der Garne sind reine Industriegarne und nicht in Handarbeitsgeschäften erhältlich.
Falls der Link oben nicht funktioniert oder falls Interesse an anderen Übersichten zum Thema besteht – hier klicken.












