Im Stickmaschinenblog versorge ich Sie regelmäßig mit Tipps, Tricks und Neuigkeiten rund um Ihre Stickmaschine und um die Sticksoftware Embird

Beiträge mit Tag ‘Sticken’

Gute Digitalisierungen schlecht sticken – die 5 häufigsten Fehler

Geschrieben von Silke Hupka am in Digitalisieren, Embird, Stickmaschinen

Zugegeben, im Internet gibt es nicht nur gute, sondern auch wengier gute Digitalisierungen.

Über ein gutes Stickergebnis entscheidet aber nicht allein die Digitalisierung – auch bei der Bedienung der Maschine kann man einiges falsch machen.

Wie kann man eine gute Digitalisierung schlecht sticken? Was müsste man tun?

Hier mal die 5 häufigsten Fehler:

  • Eine alte, stumpfe Nadel verwenden
  • Das Werkstück falsch einspannen – zu schlaff, zu weit gedehnt
  • Falsches (nicht zum Stoff passendes Vlies) oder gar kein Vlies verwenden
  • Eine unpassende Nadel wählen, also z.B. eine spitze Nadel für Jersey
  • Eine nicht-pasende Kombination von Stoff und Stickdatei wählen, also z.B. eine sehr feste, dichte Stickdatei für sehr leichten Stoff wie z.B. Seide

Beispiele für ein Stickergebnis mit zu stumpfer, alter Nadel finden Sie hier.

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Freebie-Tipp: Broderies pour Robes

Geschrieben von Silke Hupka am in Kostenlos

Die Antique Pattern Library stellt ja immer wieder tolle Musterbücher bereit – heute bin ich über dieses phantastische Heft gestolpert:

broderies pour robes

Stickmuster für Damenkleider, Art-Deco-Zeit aus Frankreich, Jahresangabe fehlt.

Vieles davon lässt sich gut für die Stickmaschine umsetzen :-)

Herunterladen kann man das PDF-Dokument kostenlos hier,

eine Übersicht über alle Stickmuster kann man hier einsehen.

Freiarmstickerei mit Bernina-Maschinen

Geschrieben von Silke Hupka am in Stickmaschinen

Zu Beginn dieses Jahres habe ich über Freiarmstickerei und über das Besticken von “Röhren” aller Art (T-Shirts, Taschen etc.) berichtet – hier und hier.

Nun gibt es von Bernina eine ausführliche und bebilderte Anleitung für die Benutzung des Freiarms – die hilft wirklich weiter!

Foto: Nähwelt Flach

Foto: Nähwelt Flach

Auf dem Bild sehen Sie, dass ein winziges T-Shirt über den Freiarm der Maschine geschoben ist – die Front ist oben und wird bestickt, der Rücken liegt unter dem Freiarm und wird nicht bestickt (und auch nicht aus Versehen mit festgenäht… :mrgreen: ).

Für welche Haushalts-Stickmaschinen gibt es so etwas?

Nach meinen bisherigen Recherchen für die

 

 

Schnelle Gespenster

Geschrieben von Silke Hupka am in Digitalisieren, Embird 2013

Das Schöne daran, dass ich selbst digitalisieren kann, ist ja, dass ich ganz spontan und kurzfristig eigene Ideen umsetzen kann.

Heute war es bei mir mal wieder soweit – es mussten ganz ratz-fatz einige einfache Gespenster-Masken her.

Digitalisiert:

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Gestickt:

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Augen ausgeschnitten & zusammengenäht:

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Fertig ist die Gespenster-Maske:

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Klar geht das alles auch “nur” mit der Nähmaschine – aber mit der Stickmaschine gehts auch ;-)

Wie viel Unterfaden darf man sehen?

Geschrieben von Silke Hupka am in Stickmaschinen

Kürzlich kam im Forum die Frage auf, wieviel Unterfaden man denn wo sehen dürfe – für diese Thematik haben sich viele Stickanfänger interssiert, daher greife ich das Thema nun auch hier im Blog auf:

Auf der Oberseite der Stickerei sollte man keinen Unterfaden sehen.

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Auf der Unterseite darf man etwas Oberfaden sehen:

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unterfaden1

Sieht man den Unterfaden auf der Oberseite der Stickerei, dann muss man dringend die Fadenspannung nachstellen.

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Hier wurde mit weißem Unterfaden gestickt – den sollte man auf der Oberseite der Stickerei NICHT sehen – bitte in so einem Fall unbedingt die Fadenspannung nachstellen!

Röhren und Taschen besticken

Geschrieben von Silke Hupka am in Anregungen, Stickmaschinen

Will man eine fertige Tasche, einen Ärmel oder ein Hosenbein besticken, dann kann das problematisch werden.

Alles, was schon zur Runde zusammengenäht wurde, lässt sich nicht mehr so einfach in den Stickrahmen einspannen bzw. besticken, weil ja immer die Gefahr besteht, dass man beim Sticken zwei Lagen Stoff erfasst und so die Öffnung zusammen “näht”.

Ich habe jetzt fertig gekaufte Baumwollbeutel bestickt:

Beutel1

(Der Beutel wurde sofort verschenkt, wurde dankend angenommen und sofort in Gebrauch genommen, wie man an dem Schmutzfleck unten erkennen kann – ich retuschiere den jetzt aber nicht weg… :-) )

Die Beutel haben eine Größe von 23 x 28 cm. Um diese Beutel besticken zu können, muss der Rahmen natürlich kleiner sein als der Beutel.

Ich habe den kleinen Bernina Rahmen (50 x 72 mm) verwendet.

In der Maschine sieht das Ganze dann so aus:

Beutel3

Der Rahmen setzt nicht direkt am Stickaggregat an, sondern hat eine Verlängerung, die dafür sorgt, dass der kleine Rahmen über der Stichplatte zu liegen kommt.

Beutel2

Das Material des Beutels habe ich zum Sticken dann nach oben geschlagen und gut aufgepasst, dass ich keinen Fitzel des Rückseitenstoffes mitfasse.

Die Kreuzstich-Buchstaben sind von Stichezauber.

Mit dem 10 x 10 cm Rahmen kann ich auf diese Weise Standard-Baumwoll-Einkaufstaschen besticken. Die, mit der ich das ausprobiert habe, steht nur gerade nicht fürs Foto zur Verfügung – auch sie wurde gleich gut angenommen…

Haben Sie eine Lieblings-Stickschere?

Geschrieben von Silke Hupka am in Allgemeines, Stickgarne, Stickmaschinen, Was ist eigentlich

Was erwarten Sie von einer guten Stickschere?

Sie muss scharf sein, die Fäden akkurat und nah am Stoff abschneiden können.

Sie muss klein und wendig sein, um überall hinzukommen.

Sie muss spitz sein, damit Sie nur dort schneiden, wo Sie wirklich schneiden wollen und nicht aus Versehen Fäden kappen, die unversehrt bleiben sollten.

Sie muss es Ihnen auch ermöglichen, Fäden zu schneiden,w enn die Stickerei noch im Rahmen eingespannt ist.

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Auswahl an Stickscheren

 

gebogene Stickschere

Doppelt gebogene Stickschere – gut, um Fäden zu schneiden, wenn die Stickerei noch im Rahmen ist

 

Einer meiner Favoriten ist derzeit eine Pinzetten-Scheren – sie hat keine Grifflöcher, sondern funktioniert wie eine Pinzette:

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Mit welcher Schere arbeiten Sie am liebsten?

Kennen Sie jeden Stich persönlich?

Geschrieben von Silke Hupka am in Embird, Embird Tutorial

Wenn man digitalisiert, dann kennt man seine Stickdateien ganz genau. Das macht die Sache spannend, keine Frage!

Aber auch, wenn man nicht selbst digitalisiert, kann man sich mit Embird jeden einzelnen Stich ganz genau anschauen. Neugierig, wie das geht?

Ich bin im Embird Editor und habe eine Stickdatei geöffnet.

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Und jetzt mache ich etwas Ungewöhnliches – ich mache die Stickdatei unsichtbar, in dem ich oben rechts die kleinen Farbquadrate mit der RECHTEN Maustaste anklicke und im Kontextmenü “Alle Farben ausblenden” wähle.

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Oben rechts sind die kleinen Farbquadrate nun mit einem Kreuz ausgefüllt.

Mein Arbeitsbereich ist scheinbar leer.

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Wenn ich nun mein Objekt anklicke, kann ich oben in der Menüleiste eine Stichzahl eingeben – im Beispiel lasse ich mir alle Stiche von Stich 1000 bis 1000 anzeigen – also genau einen einzigen Stich:

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Und plötzlich wird auf meiner “leeren” Arbeitsfläche Stich Nummer 1000 sichtbar.

Hätte ich die Stickdatei sichtbar gelassen, könnte ich den einzelnen Stich nicht so gut oder vielleicht garnicht erkennen.

Auf diese Weise kann man sich jeden einzelnen Stich oder einzelne Stichbereiche genauer anschauen.

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Hier im Beispiel sehe ich die Stiche von 1000 bis 1161.

Nettes Feature, oder?

 

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