Für das kommenden Frühjahr und den Sommer hätte ich gerne eine (oder zwei… 😉 ) Tunikas. Und die sollen naürlich bestickt sein.

Für den Ausschnitt stelle ich mit eine gespiegelte Stickerei vor. Hier ein Bild vom halb fertigen Werkstück:

So etwas stickt sich am besten auf den zugeschnittenen Stoff (und nicht auf die fertig genähte Tunika). Embird hat mir dabei geholfen, die Stickerei zu spiegeln und exakt zu positionieren.

Wer genau hinschaut, erkennt, dass die Ranke oben auf der linken Seite des Ausschnitts das gespiegelte Gegenüber der rechten Seite ist.

Gekauft habe ich die Stickdatei hier – dort kann man sowohl die rechte als auch die linke Variante fertig kaufen.

Da ich Embird besitze, kaufe ich nur eine von beiden und spiegele selbst.

 

Ich stelle mir im Embird Editor zuerst den großen Rahmen ein (ich will beide Ranken ohne Umsapnnen sticken – so habe ich kein Gefrickel damit, sie auf eine Höhe zu bekommen).

Ich sticke auf einer Bernina Artista, mein großer Rahmen ist oval, deswegen sieht das hier etwas ungewohnt aus.

 

Ich lade die Stickdatei in diesen Rahmen hinein und positioniere sie etwa 1 cm neben der Mitte:

Ich verdoppele die Ranke (rechter Mausklick und „Verdoppeln“):

Ich verschiebe die zweite Ranke nach rechts und spiegele sie (rechte Maustaste und „Spiegeln“).

Ich richte die beiden Ranken aus (bzw. ich lasse von Embird ausrichten…), so daß sie exakt auf einer Höhe sind und den gleichen Abstand von der Mittellinie haben.

Ich speichere ab, übertrage auf die Maschine und sticke.

Im Embird Basic Grundkurs erkläre ich ganz genau und mit vielen Bildern, wie das geht mit dem Spiegeln und Ausrichten.

 

Falls sich jemand fragt, wie ich die beiden Ranken so exakt neben den Einschnitt bekommen habe – ich habe erst gestickt udn dann den Ausschnitt verstürzt. Der Schnitt kam also nach dem Sticken!